Punkt 2: Vereinsgeschichte

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Die letzten Jahre bis 2011 waren stets geprägt von den Proben jeweils an Montagen von 19.00 bis 21.00 Uhr. Zunächst konnte in der Hochzeitsstube des Breitwieserhofes in Linz Brucknerstraße 38 geprobt werden. Die größer werdenden Platzprobleme und auch die im Raum stehende Auflassung des Gasthauses erforderten im Jahre 2009 die Suche nach einer neuen Bleibe. Nach Monaten der vergeblichen Suche ergab sich im Sommer 2009 die Gewissheit, im Herbst in einem neuen Probelokal üben zu können. Die neue Adresse lautete Gasthaus Platane der Pfarre St. Michael in der Werndlstraße 12. Und hier fühlt sich der Verein in jeder Beziehung sehr wohl und geborgen. Dieses Probelokal steht derzeit am Ende einer langen Reihe von Gaststätten die dem Verein im Laufe seiner Geschichte die Proben- und Aufführungstätigkeit ermöglichten.

Im Jahr 2002 produzierte der Verein im Tonstudio MCM Resl in Ried/Tk auch seinen 1.Tonträger (CD), „Zitherfacetten“, unter der musikalischen Leitung von Ulrich Sulzner und der Produktionsleitung von Helmut Zaiser. Die musikalische Bewahrung der Konzertaufführungen fand ab 2004 eine Fortsetzung in der Form, dass das jährliche Konzert - im Festsaal des Neuen Rathauses – als Live-Mitschnitt aufgenommen wird.

Es gab aber noch weitere Aktivitäten im letzten Jahrzehnt:

Im Jahre 2002 wurde die 1.Vereinschronik - verfasst vom Obmann – aufgelegt.

Für die notwendige Fortbildung steht uns unser musikalischer Leiter zur Verfügung - so ergibt sich in der Regel 14-tägig die Möglichkeit die spielerischen Erfahrungen zu erweitern.

Als Information für Zuhörer und Interessierte wurde eine Ausstellung und gleichzeitig als Broschüre über die Entwicklung des Instruments Zither aufgelegt.

Im Hinblick auf das Jubiläum tätigte der Verein auch eine größere Investition. In zwei Jahresraten wurden neue Zithertische aus der Werkstätte Mürnseer - Instrumentenbauer in Kufstein – angeschafft.

Als Bereicherung für die Frühlingskonzerte im Neuen Rathaus konnten in all den vergangenen Jahren immer wieder professionelle Musiker als Solisten gewonnen werden. Alleine die nachfolgenden Namen zeigen auch auf, dass damit eine schöne musikalische Abwechslung damit verbunden war. Hierzu einige Beispiele: Das Wiener Zitherquartett 2004; Liudmila Belazed (2007) mit dem Cymbal; die Harfenistin Sabine Kraus (2008); der Sologitarrist Christian Haimel (2009); Rebekka & Eunike Weiser mit Zither und Hackbrett (2010), im Jahre 2011 bei unserem Jubiläumskonzert Trio „Liveklang“ aus Wien und Kuchltischmusi mit Puchenauer Dreigesang und zuletzt beim Konzert 2012 ein Ensemble der Städt. Musikschule Linz und die Zithersolistin Angelika Derkits.

Auf Grund unseres 100-jährigen Jubiläums gab unser Verein erstmals ein Konzert im Botanischen Garten Linz, gestaltete nach langer Zeit wieder eine Messe (wir spielten die Waldler-Messe in der Kirche St. Michael Linz-Bindermichl) und spielte im Anschluss daran in der Platane zum Frühschoppen auf.

 


So bleibt zu hoffen, dass sich das Vereinsleben und die Aktivitäten weiterhin im gemeinsamen Wirken aller Mitglieder erfolgreich fortsetzt.

Zu unserem Jubiläum - mit Freude zum Spiel

Wer kennt es nicht, das „Alpenländische Musikinstrument“ die Zither. In der Adventzeit beliebt und gerne gehört. In der übrigen Zeit des Jahres - sicher zu Unrecht - fallweise mit weniger Bedeutung bedacht. Gerade die Zither beweist immer mehr ihre Bandbreite in der Musikliteratur. Von der Barockzeit über die Klassik bis zur Romantik und auch aus der Moderne wird Musik auf der Zither gespielt. Ob durch Solisten, Kleingruppen oder auch im Orchester.

So ist der Verein „Zitherfreunde Arion Linz“ seit 100 Jahren, die Vorläufer mitgerechnet seit über 130 Jahren bemüht, durch Information und aktives Spiel die Werte dieses Instrument zu vermitteln. Ob nun durch konzertante Auftritte in einem großen Festsaal oder in einem Seniorenheim, es gilt mit diesen speziellen Klängen der Zither einfach Freude zu bereiten. Gleichzeitig soll auf diese Weise auch Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit geboten werden, die Zither, aber auch die Gitarre - oft nach Jahrzehnten des beruflichen Lebens - wieder selbst zu spielen. Und wo’s nicht so läuft wie einst, bieten wir auch Lernhilfen an. Die Zither soll nicht nur im Advent ihre Berechtigung haben, sondern auch die anderen „Saiten“ mögen wieder mehr Beachtung finden.

So blicken wir auf eine langjährige wechselvolle Geschichte mit besonderem Dank zurück und sehen der Zukunft mit Zuversicht entgegen. Dies gilt für alle SpielerInnen, die stets mit Engagement, Zeitaufwand und Freude am gemeinsamen Musizieren im Verein tätig sind, und waren. Ein besonderer Dank gilt unseren treuen Besuchern der Konzerte, die für uns stets Motivation bewirken.

So wünsche ich uns, den Mitgliedern der Zitherfreunde Arion Linz, zum 100-jährigen Jubiläum und für die Zukunft weiterhin Freude am Spiel beim gemeinsamen Musizieren.

                                                            Der Obmann

                                                           Helmut Zaiser e.h.